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Schon nach der ersten Drehung sieht der Ghost Cube nicht mehr wie ein Würfel aus, sondern wie ein Körper mit unregelmäßigen Kanten. Es ist ein Shape Mod, bei dem die Schnitte der Ebenen verschoben und in unterschiedlichen Winkeln angelegt sind. Deshalb hat beim klassischen Ghost Cube kein Teil dieselbe Form wie ein anderes. Meist sind alle Seiten einfarbig – du löst ihn also nach der Form und nicht nach den Farben. Das Original hat Adam G. Cowan 2008 entworfen. In dieser Kategorie findest du klassische 3x3 Ghost Cubes und Varianten in anderen Größen.
Im Inneren steckt ein ganz normaler Mechanismus, deshalb hilft dir eine Lösungsmethode für den 3x3 sehr. Die Schwierigkeit liegt woanders: Du musst jedes Teil an seinen Abmessungen erkennen. Auch die Mittelsteine müssen richtig ausgerichtet sein, und während des Lösens verrät dir das Aussehen des Cubes nicht, was schon an seinem Platz ist. Bevor du dich an einen Ghost Cube wagst, solltest du einen normalen 3x3 sicher lösen können. Leichter hast du es auch, wenn du schon einen einfacheren Shape Mod gemeistert hast, z. B. einen Mirror Cube.
Die Lee-Cubes werden in Handarbeit hergestellt. Auf einen normalen Würfel werden 3D-gedruckte Aufsätze geklebt, die dem Puzzle seine unregelmäßige Form geben. Sie eignen sich eher zum entspannten Lösen und Sammeln als für schnelles Turning. Dreh sie am besten gleichmäßig und ohne Ruckeln, besonders wenn sie stark verdreht sind. Die 3x3 Ghost Cubes von YJ und Ninja werden in Serie produziert – wenn du erst einmal ausprobieren willst, ob dir diese Art von Puzzles liegt, sind sie der einfachere Einstieg. Kein Ghost Cube ist für Zeitrekorde gemacht. Hier liegt der Reiz darin, herauszufinden, welches Teil wohin gehört.